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Erinnerungskultur

Erinnerungskultur ist ein kollektiv geteiltes Wissen über die Vergangenheit. Die gemeinsame Erinnerung erzeugt ein Zusammengehörigkeitsgefühl und stiftet Sinn. Das Wort wird in Deutschland meistens im Singular verwendet und bezieht sich auf die Notwendigkeit einer wachen Erinnerung an die nationalsozialistische Diktatur und ihre Verbrechen.

Über diese wichtige und nicht hinterfragbare Aufgabe hinaus bleibt die historische Erinnerung in einer multikulturellen und demokratischen Gesellschaft jedoch vielfältig und dynamisch. Es gibt in Deutschland viele Erinnerungskulturen. Die lebendigen Erinnerungen der Großeltern und Eltern der Schülerinnen und Schüler an ihr Leben in einer Demokratie oder ihre Erfahrungen aus anderen Orten und Ländern bieten der politischen Bildung ein Potential, das im Unterricht genutzt werden sollte.

 

Museen und Gedenkstätten

Niedersachsen verfügt über eine vielfältige Museen- und Gedenkstättenlandschaft. Die hier angebotenen Unterrichtsanregungen helfen Ihnen, einen Museums- oder Gedenkstättenbesuch sinnvoll in eine Unterrichtssequenz einzubauen, indem sie Vorschläge zur Vor- und Nachbereitung Ihres Besuches machen.

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Kooperation mit der Gedenkstätte Yad Vashem

Das Niedersächsische Kultusministerium und die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Israel haben vor einigen Jahren eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet, in der eine ständige und umfassende Zusammenarbeit vereinbart wurde. Daraus erwuchsen bisher eine jährliche Fortbildung von niedersächsichen Lehrkräften in Yad Vashem und der Austausch von didaktischem Material.

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Letzte Änderung: 03.08.2020

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