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Menschine - Mein digitales Ich

Prozesse der Digitalisierung führen zu einem tiefgreifenden Wandel von sozialen, politischen, ökonomischen sowie ökologischen Strukturen und damit auch zu einer umfassenden Veränderung auf gesellschaftlicher Ebene: Digitale Technik verändert die Art, wie wir uns selbst und die Welt wahrnehmen, uns Wissen aneignen und verwalten, miteinander kommunizieren, soziale Kontakte aufbauen und pflegen, arbeiten bzw. wie Arbeit strukturiert wird, wie wir uns bewegen und Sport treiben, aber auch für uns und andere berechenbarer werden.

Wo einst Dampf die Fabrikmaschinen in Bewegung setzte, treiben heute Daten Maschinen mit künstlicher Intelligenz an. Welche Chancen und Gefahren bieten die zukünftige Zusammenarbeit von Menschen mit Computern, Robotern und Algorithmen? Wo stehen sie in Konkurrenz zueinander?

Geht man davon aus, dass die Verhältnisse, in denen wir leben nicht statisch, sondern historisch gewachsen und menschengemacht sind, können sie folglich auch verändert werden – doch welche Möglichkeiten gibt es hierbei für den Einzelnen als auch die Gesellschaft?

Die Materialien lassen sich vor allem im Sekundarbereich I einsetzen und eignen sich besonders gut für die Fächer Deutsch, Geschichte, Erdkunde, Sozialkunde, Politik/Wirtschaft/Gesellschaft und Werte und Normen. Die interaktiven Lernbausteine können in beliebiger Reihenfolge bearbeitet werden. Sie lassen sich mit jedem modernen Browser öffnen und laufen auf allen Geräten.

Die Lernbausteine ermöglichen den SuS:

  • sich inhaltlich mit der Digitalisierung unterschiedlicher Lebensbereiche auseinanderzusetzen.
  • die Auswirkungen der Digitalisierung auf den Einzelnen und die Gesellschaft, auf wirtschaftliche, soziale und politische Prozesse einzuschätzen und kritisch zu hinterfragen. 
  • die Komplexität möglicher Zielkonflikte unterschiedlicher Akteure zu erkennen, zu analysieren und mögliche Lösungsansätze an allgemeingültige Werte zu binden.
  • durch kritische Reflexion zu Globalisierungs- und Entwicklungsfragen, zu Menschen- und Kinderrechten Stellung zu beziehen.
  • sich eigene und fremde Werteorientierungen in ihrer Bedeutung für die Lebensgestaltung bewusst zu machen, zu würdigen und zu reflektieren.
  • die Reichweite und Wirkung digitaler Kommunikation zu analysieren.
  • das Phänomen der Automatisierung historisch diachron nachzuverfolgen.
  • sich quantitativ und qualitativ dem Konzept der Erwerbstätigkeit anzunähern.
  • die Grundlage nachhaltigen Handelns, im Sinne der BNE, zu verstehen.

Letzte Änderung: 05.06.2020

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